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07Dez
Warum haben wir uns die Mühe gemacht ein CMS eigens für OXID zu entwickeln?
Das ist eine gute Frage! Denn es gibt ja bereits etliche wirklich gute CMS Systeme.
Es begann damit, dass bei mir ziemlich zeitgleich zwei Anfragen mit nahezu identischen Anforderungen reinkamen. Hauptanforderung: Verschmelzung von Unternehmenswebseite und Shop. Was für einen Händler oft nur schwer nachvollziehbar ist, ist für den Markenartikler eine Grundvoraussetzung.
Dort, wo ein Händler einen Onlineshop zu 100% verkaufsoptimiert ins Netz setzen kann, da hat der Markenartikler zwar den Vorteil, dass er von der Strahlkraft der Marke profitieren kann, jedoch auch den Nachteil, dass er alles was er auf der Internetseite macht den Restriktionen der Marke unterworfen ist.
Der Wert der Marke steht über allem.
Das bedeutet wiederum, der Link "zum Shop", der einen Shop auf einer neuen Seite öffnet ist heutzutage einfach nicht mehr zeitgemäß. Das ging 2005, aber im Jahr 2011 geht das nicht mehr.
Aus meiner OXID Zeit wusste ich noch von dem Ärger den uns Drupal eingebracht hatte. Nicht falsch verstehen. Drupal ist ein tolles System. Es ist allerdings ein anderes System, entwickelt von anderen Entwicklern, die ihren eigenen Stil in die Software eingebracht hatten. Wir mussten damals komplett neues Know-how erarbeiten. Das wollte ich nun vermeiden.
Aus der Community gab es ein tolles Projekt mit Typo3. Das wollten wir uns näher ansehen. Es folgten interne und externe Workshops. Wir wollten die Projekte mit Typo3 machen. Der Entwickler der Schnittstelle war supersympathisch, ein Mensch mit dem man zusammenarbeiten möchte.
Und dennoch, wie wir es gedreht und gewendet haben, wir kamen immer wieder auf das gleiche Ergebnis. Wenn man einen Kunden langfristig betreuen möchte, dann ist es eine verdammt schlechte Idee zwei unterschiedliche Stücke Software zu verschmelzen, und diese auf der gleichen Hardware zu betreiben.
Zu unterschiedlich sind die Update-Zyklen der Hersteller, unterschiedliche PhP und MySQL Versionen werden vorausgesetzt. Zu guter letzt immer wieder die eine Frage: "Was kostet es mich und meinen Kunden dass sich meine Entwickler in eine komplett neue Technologie einarbeiten und das Know-how ständig aktualisieren?"
Insbesondere der letzte Punkt, das "ständig auf dem laufenden bleiben", kann ich kaufmännisch für ein zweites System nicht mehr rechtfertigen. Das ist mit einer Software wie Oxid, mit der wir täglich arbeiten und die komplexesten Projekte umsetzen, ja schon aufwändig genug.
Daraus folgte: Es führt am selber entwickeln kein Weg vorbei.
Allerdings, nach mehr als 2400 Stunden, die in das System gesteckt wurden, bin ich mir im nachhinein nicht sicher, ob es kaufmännisch tatsächlich die richtige Entscheidung war. Aber was soll's, jetzt ist es da.
Und das, was dabei rausgekommen ist, ist verdammt mächtig - auch wenn es mit Sicherheit noch lange nicht fertig ist (ein solches System wird wahrscheinlich niemals "fertig" sein).
Das Modul CMS4OXID wurde zu 100% auf die Anforderungen von Markenherstellern entwickelt. Für alle denen das Pricing mit 4990 EUR zu hoch erscheint habe ich im Rahmen der Recherche einige andere interessante Entwicklungen gefunden, die ich in einem separaten Blogbeitrag alle noch einmal aufzählen werde. Vorweg, für die Zielgruppe "Shopbetreiber" hat Frank Knapp von Egate Media ein nettes Modul entwickelt.
Um den Prozess der Entscheidungsfindung nachvollziehbarer zu machen habe ich das ganze in einer Onlineprezi dargestellt.
Und zu guter Letzt: alle Oxid Partner sind herzlich willkommen, sich und die Anforderungen der Kunden einzubringen.
Links:
OXID 4.48
admin/admin
OXID 4.5
Adminzugang bitte bei cms4oxid@eric-jankowfsky.de erfragen
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Referenzen
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Projekt: ADAC-Shop
Der Kunde
Der ADAC (Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e. V.), der größte Automobilclub Deutschlands mit über 17 Millionen Mitgliedern ist in München beheimatet. Als Mobilitäts-Dienstleister vertritt er die Interessen deutscher motorisierter Verkehrsteilnehmer. Zudem bietet er zahlreiche Dienstleistungen selbst, sowie über seine Tochtergesellschaften und Beteiligungen an.
Die Aufgabe
Der ADAC sollte in einem kompletten Relaunch auf die Software OXID eShop Enterprise Edition 4.47 umgestellt werden. Die Anforderungen der kompletten Erneuerung und Umstrukturierung des Online Shops waren klar definiert:
Sowohl das Layout als auch Funktionen und Navigation sollten nach neuesten Usability Erkenntnissen überarbeitet werden.
Folgende Prämissen waren gegeben:
Für die Realisierung des Projektes sollte die Shop Software OXID eShop Enterprise Edition verwendet werden
Als Warenwirtschaft kam Microsoft Dynamics NAV (Navision) zum Einsatz
Umsatzsteigerung durch Einführung moderner verkaufsfördernder Maßnahmen im Frontend
Produkte: mehr als 1.700 Artikel zum Teil mit mehrdimensionalen Varianten (Farbe/Größe) von ca. 80 Herstellern und Lieferanten mussten eingebunden werden.
Hierbei musste berücksichtigt werden, dass Varianten unterschiedliche Abbildungen, Preise und Lagerbestände haben.
Kernelement des neuen Shops war die neue Produktberatung über Attributsteuerung.
Die Navigationsstruktur wurde in der Art umgearbeitet, dass nur noch zwei Hierarchieebenen in Verbindung mit der so genannten Filternavigation abgebildet werden.
Zudem sollte natürlich das ADAC typische Corporate Identity im Shop wiederzufinden sein.
Das bisherige „gewachsene“ Backend war eine Eigenentwicklung. Um die durch steigende Umsätze erhöhten Anforderungen in Organisation und Abwicklung bewältigen zu können wurde auf Microsoft Dynamics Nav (Navision) umgestellt. Hauptaugenmerk lag hier auf der Anbindung von mehr als 80 Streckenlieferanten, welche alle in unterschiedlichsten Formaten angebunden werden mussten.
Im Oktober 2010 wurde die Firma Amball aus Nürnberg sowie die Firma eric jankowfsky damit beauftragt ein tragendes Konzept zur Förderung des E-Commerce Zweiges zu erstellen und den Shop umzusetzen.
Die Herausforderung
Besonderes Augenmerk bei der Konstruktion des Shops musste auf die Integration der Streckenlieferanten gelegt werden. Dabei mussten Stammdaten aus Navision, werbliche Textinformationen und Bilder aus direkt vom Lieferanten zugesandten Excel-Dateien zusammengeführt und normalisiert werden.
Um ADAC Mitgliedern die Zahlung auf Rechnung zu ermöglichen musste Im Frontend des Shops die Anbindung an die ADAC Kundennummerndatenbank gewährleistet sein.
Durch die enorme Anzahl der Produkttypen wurde eine kaufhausähnliche Strukturierung benötigt.
Im Bereich der Vignettenbestellung war es wesentlich den Zeitpunkt ihres Gültigkeitsbeginns bestimmen zu können.
Zudem benötigte der ADAC die Implementierung des Zahlungssystems VÖB ZVD der Sparkassen und Postbanken.
Eine logistische Herausforderung bei der Bestellung von Vignetten war, dass sie aus unterschiedlichen Zielländern stammten. Zudem musste die vignetteneigene Thematik der Terminlieferung beachtet werden.
Die Lösung
Für die Umsetzung der geforderten Aufgaben wurde eine Shop-Konzeption von Shoplupe.com beauftragt. Die Anbindung der OXID Enterprise Edition an Microsoft Dynamics NAV erfolgte über die standardisierte Schnittstelle Dynamics2OXID.
Da kein internes PIM (Product-Informations-Management) zum Einsatz kommt, wurde in OXID die Pflege der werblichen Informationen durch ein individuelles Importmodul realisiert
Die Überprüfung der ADAC-Mitgliedsnummern, welche integriert wurden, erfolgt direkt live im Bestellprozess.
Durch die Integration des Moduls Layered Navigation konnte die Anforderung der flachen Navigationsstruktur mit der gleichzeitigen intuitiven Produktberatung durch Einsatz verschiedener individueller Filterattribute realisiert werden. Dadurch war es auch möglich kategoriespezifische Filterattribute anzuzeigen.
Die Vignetten wurden als Produkte realisiert, die nur für spezielle Zeiträume kaufbar sind, sodass die logistischen Anforderungen im Shop abgebildet werden konnten.
Für die statistische Erfassung wurde Google Analytics verwendet.
Das ganze Projekt wurde in der Zeitspanne vom 01.11.2010 bis 31.12.2010 realisiert.
Download Case Study ADAC
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Projekt: Marc Cain Webstore
Der Kunde
Marc Cain ist ein national wie international überaus erfolgreiches Modeunternehmen aus dem schwäbischen Bodelshausen. Das Unternehmen, welches zuletzt einen Jahresumsatz von > 150 Mio. EUR erzielte, wurde bereits Anfang der 70er Jahre als Anbieter hochwertiger Damenstrickbekleidung gegründet und feiert demnächst seinen 40sten Geburtstag.
Die Marc Cain GmbH entwirft, produziert und vertreibt seine Kollektionen unter den beiden Sublabels Marc Cain Collections und Marc Cain Sports. Collections als stilvolles, feminines Kernlabel, Sports als ausgesprochen trendige und sportive Casual- und Leisurewear.
Neben den 121 Marc Cain Stores gibt es nun auch den Marc Cain Onlineshop als Worldwide Flagship-Store.
Die Aufgabe
Die Agentur Werbewelt aus Stuttgart war für die gesamte Planung, Konzeption und Gestaltung verantwortlich. Oberste Zielsetzung war es, die Bedienung so einfach und benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten und gleichzeitig eine Verschmelzung von Unternehmenswebseite und Onlineshop zu realisieren. Eine weitere wichtige Anforderung war ein durchgängiges Multi-Channel-Konzept umzusetzen. Kunden von Marc Cain können die Ware auf Wunsch entweder nach Hause oder kostenfrei in ausgewählte Marc Cain Filialen liefern lassen, wo sie von der persönlichen Beratung des Verkaufspersonals profitieren. Bei Nichtgefallen wird die Ware von der Filiale wieder zurückgesandt. Die Integration in das ERP, die Finanzbuchhaltung sowie die eigenentwickelte Lagerwirtschaft waren die großen Themen dieses Projektes.
Die Herausforderung
Die Verschmelzung von Markenwebseite und Onlineshop machte es erforderlich, dass Mitarbeiter im Haus Marc Cain in Zukunft neben den Shopseiten auch Contentseiten erstellen und pflegen können. Die IT-Landschaft, bestehend aus ERP, Finanzbuchhaltung, Lagerverwaltung, Logistik und dem Kassensystem in den Filialen, musste angebunden werden.
Für den Filialfinder sollte Google Maps zum Einsatz kommen. Die Pflege der Filialen sollte über den Administrationsbereich des Shops geschehen. br>
Im Checkoutprozess musste die Lieferung an ausgewählte Filialen eingebunden werden. Darüber hinaus war es eine Anforderung das E-Mail-Marketing-Tool von eCircle an den Shop anzubinden.
Die Lösung
Für die Erstellung des neuen Shops wurde die Oxid eShop Enterprise Edition als Basis genutzt. Für die Pflege der Contentseiten wurde das System CMS4OXID eingesetzt.
Aufgrund der Vielfältigkeit der bestehenden Backendsysteme, machte es Sinn, eine Middleware einzuführen, welche sowohl an den Shop, als auch an alle weiteren Systeme angebunden wurde. Auch hinsichtlich der Möglichkeit den Shop kaufmännisch separat zu betrachten, fiel die Entscheidung auf efulfilment als Middleware.
Die Erstbefüllung der Filialen und Händler wurde über einen CSV Import realisiert. Hierbei wurden für die importierten Stores automatisch die Geokoordinaten über die Google Maps API ermittelt. Des Weiteren wurde die Möglichkeit zur Pflege der Filialen geschaffen. Auch hier werden bei Neuanlage eines Verkaufspunktes automatisch die Geokoordinaten über Google ermittelt. Bei der Pflege einer Filiale kann ein Store separat gekennzeichnet werden, so steht er im Check-out für die Lieferung an die Filiale zur Verfügung.
Für die Anbindung an eCircle wurde eine Schnittstelle geschaffen, welche den automatischen Datenabgleich gewährleistet.
Insgesamt wurden 26 eigenständige Module entwickelt um alle Anforderungen ohne Beeinträchtigung der Updatefähigkeit zu gewährleisten.
Zur analytischen Auswertung wurde der Shop an das Trackingsystem econda angebunden. Das Payment wurde über das Zahlungssystem Heidelpay integriert.
Der Komplette Auftrag wurde vom 01.05.2011 bis 31.07.2011 umgesetzt.
Download Case Study MARCCAIN
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Projekt: Pit Stop Reifenshop
Der Kunde
Pit-Stop ist mit bundesweit über 400 Filialen eine der größten Werkstattketten in Deutschland. Mit mehr als 1.400 Beschäftigten bietet Pit-Stop alle Dienstleistungen rund ums Auto. Von normaler Wartung bis zum Motorwechsel erledigen die Niederlassungen kundenorientiert jede Aufgabe unter Berücksichtigung der Herstellervorschriften, sodass auch die Garantie erhalten bleibt.
Die Aufgabe
Der Onlineshop der Firma Pit-Stop sollte modernisiert und kundenfreundlicher gestaltet werden. Zudem musste er an die Logistik von Fiege efulfilment angebunden werden. Die 40.000 Artikel der Gettygo-Plattform sollten in das Sortiment übernommen werden. Auch war es ein wichtiges Ziel, eine für den Kunden extrem schnelle Suche mit Live Bestandsabgleich anzubieten. Eine weitere Anforderung war die nahtlose Integration des neuen Shops in die bestehende Webseite auf Basis von Typo3. Das Design und die Konzeption des Shops wurde von EURO4SCG erstellt.
Die Herausforderung
40.000 Artikel mussten in Bezug auf die momentane Verfügbarkeit ständig geprüft werden. Dafür wurde eine kontinuierliche Abfrage über die Reifendatenbank Gettygo benötigt. Da der Kunde beim Einstieg in den Shop direkt die Suchmaske für den Reifen präsentiert bekommt, bestand eine der Anforderungen darin,die Suche der Reifen anhand unterschiedlicher Filterkriterien und Reifendimensionen zu gestalten. Des Weiteren sollte die Suche performant sein und schnell die gewünschten Ergebnisse liefern. Außerdem sollte vermieden werden, dass der Kunde Suchergebnisse ohne Treffer präsentiert bekommt.
Da Pit-Stop nicht an den Endkunden zu Hause, sondern nur in die Filialen liefert, sollten im Bestellvorgang vom Warenkorb aus spezielle Services in der Werkstatt optional hinzufügbar sein. Auch die Terminreservierung in der Filiale sollte direkt aus dem Shop erfolgen. Die Verschmelzung des OXID eShops inklusive SSL und Typo3 als CMS war als besondere Herausforderung zu betrachten, da der Shop selbst auf einer komplett eigenen URL liegt.
Die Lösung
Der neue Onlineshop wurde auf Basis der OXID eShop Professional Edition erstellt und nahtlos über die OXID SOAP Schnittstelle an Fiege eFulfilment angebunden. Die Anbindung von Gettygo an das System Fiege eFulfilment sorgt nun für aktuelle Bestände in allen Systemen. Da Endkunden und Großhändler gleichermaßen auf das Angebot zugreifen, war es nötig, für den Endkunden eine live Bestandsabfrage durchzuführen, bevor dieser die Ware in den Warenkorb legt.
Die mit einer Filterfunktion versehene Suche innerhalb des Datenbestandes wurde auf unter 300 Millisekunden beschleunigt.
Die Integration der Terminbuchung erfolgt über eine eigenentwickelte SOAP Schnittstelle. Innerhalb des Checkout Prozesses wird der entsprechende Hebebühnenplatz in der ausgewählten Filiale zum gewünschten Zeitpunkt reserviert und dort mit Abschluss der Buchung verbindlich zugesichert.
Für die Verschmelzung von Shop und CMS wurde der Header wie auch der Footer der Webseite extrahiert auf dem Shop Server abgelegt.
Als Analysetool wurde Google Analytics angebunden. Für das Payment wurde EOS Payment integriert.
Bei diesem Projekt zeichnen wir auch für den laufenden Betrieb des Onlineshops in einem Hochsicherheitsrechenzentrum in Hannover verantwortlich.
Das gesamte Projekt wurde in der Zeitspanne vom 01.03.2011 bis zum 31.08.2011 realisiert.
Download Case Study PIT STOP